Ein Hauch Erinnerung

Sie trat unter die Dusche, stellte das Wasser an und genoss für einen Moment das kühle Nass auf ihrer Haut. Es dauerte nicht lange, bis ihr Körper sich an die Temperatur gewöhnt hatte und so griff sie nach der Shampooflasche, nahm sich einen Klecks in ihre Hände. Ohne die geringste Spur von Eile begann sich das schäumende Gel in die Haare zu massieren.
Sie schloss die Augen und ihre Finger wurden leidenschaftlicher.
Während das Wasser das Shampoo aus den Haaren spülte, folgten ihre Finger dem Schaum. Sanft und seicht strich sie sich über das Gesicht, um fuhr ihre Konturen, wanderte mit dem Wasser ihren Hals entlang zu ihren Brüsten, wie es tags zuvor ihre Freundin tat.
Sie biss sich auf die Lippe, um ihre Erregung zurückzuhalten. Doch ihre Finger verselbstständigten sich nun völlig.
Sie begannen ihre Rundungen kräftig zu umfassen, zu kneten und ihre Mamille zu zwirbel. Für einen kurzen Augenblick, dachte sie, die Lippen ihrer Liebsten in ihrem Nacken zu spüren. Sie konnte nicht umhin, dass ein Keuchen ihr entwich. Sie sah das verschmitzte Lächeln ihrer Freundin und ihre Hände glitten weiter. Weiter hinab – quälend langsam.
Ein Finger umfuhr ihren Bauchnabel.
Sie hielt inne und kostete den Moment aus, bevor ihre langen weißen Finger weiter über ihren Scham, zu ihrer feuchtwarmen Mitte glitten.
Sie keuchte auf und genoss die Erinnerung der letzte Nacht.
Wen interessieren da schon die entsetzten Blicke der alten Damen, hier im Fitnesscenter?

Hier auch zum Hören: https://soundcloud.com/user-65550766/ein-hauch-erinnerung