Schreibatelier


Warum ich mit dem Schreiben angefangen habe?

Schon als kleines Mädchen habe ich Kurzgeschichten geschrieben. Das Entwickeln von Figuren und Szenen, empfand ich schon immer als spannend. Später habe ich mich an Fan-Fiktion versucht und außerdem die Lyrik für mich entdeckt. Die Lyrik half mir dabei, so einiges zu verarbeiten, was mich beschäftigte.

Nachdem ich viele Jahre nur für mich geschrieben habe, gab mir dann meine Mutter den Anstoß bei einem regionalen Wettbewerb für junge Autoren teilzunehmen. Ich wurde zweite und das war für mich nicht nur ein Erfolg, sondern ein riesiger Schritt zu einer guten Lyrikerin.

Das lyrische Schreiben hat mir geholfen mich in und/oder hinter den Worten verstecken zu können. Ich genoss diese Tatsache, mit mir und meiner Umwelt teilweise hart ins Gericht zu gehen, ohne die ‚Probleme‘ direkt beim Namen nennen zu müssen. Sie waren/sind mein Schutzschild.

Für mich war das Schreiben, der erste Schritt, zu mir selbst zu finden.

Luga Faunus

Mit Anfang zwanzig geriet ich eher zufällig an den Dessauer Autoren- und Literaturkreis ‚Wilhelm Müller‘. Seitdem war ich bei verschieden Lesungen dabei und einige meiner literarischen Werke sind in zwei Anthologien des Kreises vertreten. Im Jahr 2020 habe ich meinen ersten eigenen Lyrikband »hinter den Schatten« im Selfpublishing veröffentlicht.

Nun arbeite ich an meinem Debütroman, der in der Fantasy vielleicht auch in der Dark-Fantasy angesiedelt sein wird und ebenfalls kritisch mit Umwelt, Gesellschaft und dem Zwischenmenschlichen Umgang, ins Gericht geht.


Was ich so schreibe:

Lyrik

Mein Steckenpferd ist die Lyrik, obwohl ich zu erst mit Geschichten ala Pfefferkörner und Fanfiction begonnen habe. Ich glaube das mit der Lyrik begann so in der 8. oder 9. Klasse. Die ersten Texte waren unglaublich lang, meist sehr depressiv und ausschweifend. Das zog sich so durch, bis ich mein Studium begonnen habe und an einem Lyrikwettbewerb teilgenommen habe. Trotz der langen Texte und mein nervöses viel zu schnelles Lesen, während meines Auftrittes wurde ich zweite. Damit hatte ich nicht gerechnet, vor allem hatte ich nicht damit gerechnet, dass ich ein halbes Jahr später, dank eines Jurimitgliedes, in den Autoren- und Literaturkreis Wilhelm Müller aufgenommen wurde.

Es war eine unglaubliche Erfahrung und dank dieser tollen Menschen, konnte ich meine lyrische Künste weiterentwickeln. Ich glaube in der ersten zwei bis drei Jahren, hatte ich nur wenige Texte, die nicht auseinandergepflückt worden. Doch dann stellten sich tatsächlich die ersten Erfolgserlebnisse ein und meine Texte gewannen an Kraft und Verdichtung.

Einige Werke findest du hier.

Roman

Mit meinem Roman habe ich 2011 angefangen.

Eigentlich sollte es ein Gedicht werden, ich wollte darin den Verlust meiner Oma verarbeiten. Doch da war so viel, dass ein Gedicht zu wenig gewesen wäre. Dann wollte ich eine Kurzgeschichte schreiben und dabei formte sich in meinem Kopf eine große Welt, die zu einem Roman werden wollte.

Ich hatte schon die Hälfte meines geplanten Buches fertig, als wieder das Leben dazwischen kam und meine Mutter 2016 verstarb. Es dauerte eine Weile dieses Ereignis zu verarbeiten und so entschloss ich mich 2019 gut drei Jahre nachdem letzten Verlust, die Protagonisten und die Welt beizubehalten, aber zu einem anderen Zeitpunkt ’neu‘ anzufangen.

Seitdem ist viel passiert: Was? Das findest du hier.

Kurzprosa

Nachdem ich nun viel Lyrik verfasst habe und an meinem Roman schreibe, war meine Muse der Meinung, dass die Luga schon so ab und an mal etwas Kurzprosa verfassen könnte.

Ja, kann sie auch. Schaut einfach mal hier vorbei.


Bibliografisches:

Einzelveröffentlichung:

*hinter den Schatten* – Lyrikband mit emotionalen Texten, Selfpublishing (epubli), 2020

Anthologien:


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