Das erste Quartal 2020

#allgemeines

Da ich keine all zu gute Bloggerin bin und mich derzeit mehr auf Instagram konzentriere, habe ich beschlossen, pro Quartal einen Beitrag zu bloggen. Dieser soll alles Kreativrelevante, also alles was um mich und mit mir geschieht, umfassen.

#socialmediakalender

Ich habe damit angefangen, mich mehr mit den medialen Möglichkeiten, insbesondere Instagram, auseinander zu setzen.

Dabei ist mir der Socialmediakalender von Annika Bühnemann (https://www.vomschreibenleben.de/) eine sehr gute Orientierungshilfe. Ich habe mir eine Exceltabelle gebaut, um die Tipps von Annika zur Reichweitenprüfung und Like-Raten anzuwenden und meine Fortschritte in der Steigerung des Bekanntheitsgrades, auf einen Blick gut zu sehen. Hiermit plane ich auch gleich meine Posts, was mir mal mehr oder weniger gelingt.

#lyrikband

Die Rohfassung meines ersten Lyrikbandes habe ich bereits im Dezember 2019 fertigstellen können. Im Januar und Februar habe ich dann noch einige Feinarbeiten am Skript durchgeführt, bevor es dann im April von Raphaela vom Zeilenfeuer-Lektorat korrekturgelesen und lektoriert wird.

Die Grafische Gestaltung wird von meiner Cousine der Künstlerin Micky Moto übernommen. Ich freue mich schon riesig drauf.

Mit der Verlagssuche werde ich dann starten, wenn das Lektorat durch ist. Mal sehen, welche Auswahl es dann so gibt.

#romanprojekt

Die Welt und die Geschichte meiner elbischen Protagonistin wächst und gedeiht. Neben dem Schreiben bastle ich noch am Aufbau der elbischen Jahreszeiten, in denen jeweils alle Elemente der Vier-Elementen-Theorie vertreten sind. Ansonsten habe ich hauptsächlich kleine Zwischenszenen geschrieben. Ab dem zweiten Quartal geht es dann wieder mit der Fortführung der Hauptstory weiter.

»mehr als nur Weihnachten«

Dezember 2019. Ein Monat voller neuer Erfahrungen und vieler schöner Erlebnisse. Zu allererst möchte ich sagen, dass mir mein neuer Job hier in Erfurt wirklich gut gefällt. Die Kollegen sind nett und die Arbeit macht mir auch endlich wieder spaß. Und dennoch oder gerade deswegen, fließt meine kreative Ader wieder in viele verschiedene Richtungen.

#schreiben #lyrik #gedichtband

Ich habe gleich am Monatsanfang den ersten Entwurf meines Lyrikband-Skriptes fertig gestellt und mich zwischen den Jahren mit meiner befreundeten Autorin Johanne Jastram, darüber ausgetauscht. Sie selbst hat bereits zwei wundervolle Lyrikbände veröffentlich. Sie hat mir auch ein paar Verlage genannt, bei denen ich anfragen sollte – mal sehen, wer Interesse hat. Aber es ging nicht nur darum. Bevor ich nach Erfurt gezogen bin, haben wir uns regelmäßig einmal monatlich mit anderen Autoren, getroffen. Ich gebe zu, der Autoren- und Literaturkreis Wilhelm Müller fehlt mir doch ganz schön.

#musik #freispruch #band

Ich bin in diesem Monat unglaublich viel zwischen Erfurt und Dessau hin und her gependelt, um an den Proben meiner Band und meiner Kabarettgruppe teilzunehmen zu können. Mitte Dezember war dann auch der Auftritt mit meiner Band *Freispruch*, in der Maconde Musik Location in Gräfenheinichen. Es war ein sehr guter und erfolgreicher Abend, mit vielen tollen Menschen und sogar einem Ehrengast. Unsere frühere Gitarristin war als Zuschauerin da und wir hatten wirklich interessante und witzige Gespräche.

#privates #weihnachten

Auch wenn das gerade alles wirklich anstrengend klingt, dass war es nicht. Zwischen den Proben für meine Kabarettpremiere, war ich oft bei meinem Papa und meinen jüngeren Schwestern zu Hause. Hier konnte ich entspannen und hatte genug Zeit mein Energielevel wieder aufzuladen. Weihnachten haben wir zusammen verbracht, mein Bruder kam dann auch noch und nach der kleinen Bescherung, wurde es dann ein gemütlicher Spieleabend. Am 25.12. ging es dann wieder nach Erfurt, um auch ein kleines gemütliches Weihnachten mit meiner Freundin zu verbringen. Naja, ich gebe zu, wir waren abends noch weg und haben gewiss ein wenig zu tief ins Glas geschaut; so waren wir erst sehr spät zu Hause… gegen fünf oder sechs. Was ja an und für sich erstmal nicht schlimm gewesen wäre, doch am nächsten Morgen, kam ihre Familie zu Besuch. Pünktlich um zehn klingelte es an unserer Tür und unser Wachsein, war nur ein optischer Zustand. Also zumindest waren die Augen auf. Dennoch haben wir es irgendwie geschafft, einen gut gedeckten Tisch aufzutafeln, sodass dem gemütlich Brunchen nichts mehr im Wege stand. Danach ging es in den Escape-Room und wir hatten viel Spaß dabei die Rätsel zu lösen; auch wenn es an manchen Stellen doch etwas knifflig war, haben wir es letztendlich geschafft. Danach gab es bei uns nochmal Kaffee für alle, bevor wir ihre Familie raus schmissen und den restlichen Abend für uns hatten.

#premiere #kabarett #bienenstich

Am 27.12. hieß es dann für mich wieder nach Dessau, zur Kabarett-Generalprobe zu fahren. Hier war schon ein bisschen Aufregung da, keine Frage, aber die kam dann erst richtig, als tags darauf die Premiere da war. Nach einem guten ¾ Jahr Proben, war es endlich soweit. Und was soll ich sagen?

Es war super, es lief alles ziemlich glatt – klar, war nicht alles perfekt, aber es war einfach Wahnsinn. Bevor die Vorstellung am 28.12. aber tatsächlich losging, war ich noch mit meiner ganzen Familie auf dem 80. Geburtstag meines Opas, und alle haben mir viel Glück und Spaß gewünscht.

Auch mit dem allerletzten Auftritt für mich in diesem Jahr, war ich überaus zufrieden. Mich hat es sehr gefreut, dass zwei Freunde und meine Freundin da waren, um sich die Show anzusehen. Das war zum Ende des Jahres wirklich eines meiner größten Highlights.

Manchmal ist es gut, das es kommt, wie es kommt

Alte Wege bröckeln hinein zu neuen Pfaden

Mit der Kündigung meines alten Arbeitgebers, kam nach dem ersten Schock, tiefste Erleichterung. Von nun an musste ich nicht mehr jede Woche ein bis zwei Tage nach Berlin; ich musste nicht mehr die morgendlichen Bauchschmerzen ertragen, wenn ich auf Arbeit fuhr und das Beste, ich musste nicht mehr gute Miene zum bösen Spiel gegenüber meinen Kolleginnen machen. Kurz um, ich war plötzlich Arbeitslos und hatte ziemlich Angst in Geldnot zu geraten, aber meine Psyche machte Freudensprünge. Die nun freie Zeit nutze ich, neben dem Bewerbungen Schreiben (ganz klar), für mein kreatives Schaffen. Ich malte, schrieb, machte Musik und Kabarett. Mittlerweile ist das Skript für meinen ersten Gedichtband, welches 2020 erscheinen soll, fertig.

Auch die Proben mit der Kabarettgruppe »Bienenstich«, der ich seit März 2019 angehöre, gehen voran. Denn schon in wenigen Wochen sind die ersten beiden Auftritte, die beide Ausverkauft sind. Für die Vorstellungen im April und Mai 2020 gibt es noch Tickets. Ihr könnt sie an der Theaterkasse Dessau-Roßlau sowie unter https://www.reservix.de erwerben. Wir freuen uns auf euch.

Auch mein Umzug nach Erfurt, wird erstmal nichts daran ändern, dass ich noch einiges mit dieser Kabarettgruppe machen möchte.

Ja, ihr habt richtig gelesen. nach 30 Jahren Dessau (und Mildensee), habe ich mich mit der Kündigung meines alten Arbeitgebers entschlossen, die Stadt zu verlassen. Mir ist bewusstgeworden, dass mir eine etwas andere Luft wahrscheinlich ganz guttun wird. Und glücklicherweise habe ich auch eine Anstellung in Erfurt gefunden und bisher fühle ich mich unter den neuen Kollegen auch sehr wohl.

Die Stadt Erfurt habe ich noch nicht richtig erkunden können, aber meine Kamera freut sich schon auf die ganzen neuen Motive, die sie knipsen darf.

Mein Fazit des letzten halben Jahres ist: »Dinge Geschehen nicht ohne Grunde und das ist gut so, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint.«

Rückblick März 2019

zwischen Prüfungsstress und Arbeitsaltag 

Nun ist der April schon wieder zehn Tage alt und es ist schon wieder so viel passiert. Ich möchte jedoch in den März zurückblicken, da dieser Monat für mich sehr Ereignisreich, mit außergewöhnlichen Höhen und unangenehmen Tiefen bespickt war.

Ich habe viel Zeit mit wunderbaren Menschen verbracht, die ich sowohl schon viele Jahre kenne, seit einiger Zeit und tatsächlich erst seit einigen Wochen. 

Seit Ende Februar habe ich mich gemeinsam mit den anderen Teilnehmern aus meinem Synchronsprecherkurs auf die anstehende letzte Abschlussprüfung und –projektarbeit des Synchronsprecherkurses vorbereitet. Wir haben Texte geschrieben, Filmszenen gesucht, geschnitten, eingesprochen und wahnsinnig viel gelacht. Ganz am Ende, haben wir alle eine ziemlich gute Arbeit vollbracht. Und am 29. März 219 war es dann so weit: Wir durften unsere Diploma, auf der Diplomfeier der DeutschePOP-Akademie in Leipzig entgegennehmen. Ich rollte gleich mit vier Freunden zu diesem, für mich sehr großen Ereignis an und genoss die Feierstunden, anschließend zogen wir weiter in ein Weinlokal. Dort ließen wir diesen schönen Tag mit weiteren Freunden und viel Wein ausklingen.

Nun bin ich gewillt, all das was ich in den letzten eineinhalb Jahren gelernt habe, umzusetzen und eigene Projekte anzugehen. 

Leider gab es auch einige unschöne Ereignisse, die mir so manche schlaflose Nacht beschert haben. Das Klima auf meiner Arbeitsstelle hatte sich drastisch abgekühlt und einige Konfliktgespräche mussten geführt werden.  Dies zählt nicht gerade zu meinen Stärken, zumal ich dazu neige sofort in eine Haltung der Verteidigung und Rechtfertigung zu gehen. Doch dank guten Ratschlägen und Unterstützung meiner Freunde, habe ich auch diese Unannehmlichkeiten gut gemeistert.

Ein weiteres erfreuliches Erlebnis ließ auch nicht lange auf sich warten. Schon Anfang des Jahres hatte mir meine Gesangs- und Gitarrenlehrerin Binegra davon erzählt, dass die Dessauer Kabarettgruppe BIENENSTICH zwei neue weibliche Mitglieder sucht. Sie waren an sie herangetreten, ob sie Interesse hätte und ob sie noch Jemanden kennen würde. Da kam ich ins Spiel.  Mitte März trafen wir uns alle im alten Theater Dessau zu einer Art improvisierten Probe. Eine Art Speeddating zum Kennenlernen, Improvisationstheater und lustiges Gesangseinlagen. Man kann wohl sagen, dass es  kein Eis gab, was es zu brechen galt und nun bin ich ein kleiner Teil von BIENENSTICH: Ich freue mich auf die kommenden Monate in denen es daran geht, das Programm für zwei Auftrittstermin zum Ende des Jahres 2019, auszuarbeiten und zu Proben.